Ganesh’s Geburtstag

Im September findet das Fest Ganesh Chaturthi statt. Schon viele Tage oder gar Wochen zuvor sind die Vorbereitungen in der Stadt sichtbar.

Überall werden Ganesh Statuen hergestellt und gut beschützt transportiert.

Ganesh unterwegs

In Quartierstrassen, Läden und Restaurants werden provisorische Tempel errichtet um während des Festivals den Elefantengott zu ehren.

Auch in unserer Strasse wurde ein solcher errichtet.

Eine Woche wurde fleissig gebaut.

Mit einfachsten Mitteln 
und viel Engagement entstand Ganeshs Unterkunft.

Der temporäre Tempel direkt vor unserem Haus wird zum Treffpunkt.

Lieferung des wichtigen Gastes.

Am ersten Tag des Festes wird ein Pujari (Hindu-Priester) eingeladen um eine Puja zu halten.

Dafür wird mit viel Liebe dekoriert…

…und gewartet.

Die Puja am Abend.

Von nun an schläft immer jemand bei Ganesha im Haus, tagsüber läuft meist Musik, die Leute bringen ihm Esswaren oder setzten sich einfach einwenig hin.

und alt.

Jung…

 

Überall sind kleine Ganesha’s zu kaufen welche zu Hause geehrt werden bevor sie am letzten Tag des Festivals dem Wasser übergeben wird.

Umwelttechnisch natürlich mehr als fragwürdig…der zweitgrösste Ganesh dieses Jahr wurde denn auch aus natürlichen Materialien hergestellt.

Auch unser Quartier-Ganesh war übrigens aus Lehm.

Frauenfoto nach der Puja.

Das Fest dauert insgesamt 11 Tage. Innerhalb dieser Zeit wird die Figur mit lauter Musik und tanzenden Männer begleitet zum See gebracht.

Abtransport

Auch unser Ganesha hat sich im See aufgelöst

 

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Hyderabad Halbmarathon 2013

Aufstellung bei Nacht

In tropischen Ländern gehen Laufveranstaltungen früh morgens los. So mussten wir uns bereits um 5:45 Uhr bereit machen. Dank meines Shirts des lokalen Laufvereins, mit meinem Namen drauf, konnte ich mit viel Beachtung und Unterstützung entlang der Strecke rechnen (man fällt ja sonst überhaupt nicht auf, *lol* )

 

Warten vor dem Start

Ich jogge zwar drei mal pro Woche aber an diesem Halbmarathon zu starten, hatte ich erst ein paar Tage vorher entschieden. So stand ich zum ersten Mal ohne spezifische Vorbereitung, das heisst ohne lange Läufe am Start – was mich hier, zehn Minuten vor dem Start etwas nachdenklich stimmte…

 

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang unmittelbar vor dem Start

 

Alles klar vor dem Start

… und wie das in Indien so ist, wird es innert Minuten hell als hätte jemand das Licht angeknipst. Und ich bin dementsprechend bereits etwas optimistischer.

 

Start Zeremonie

Auch typisch Indien, bevor’s los geht muss noch ewig gelabert werden; Zeremonie mit irgendwelchen Pseudo VIP’s (in diesem Fall dem Polizeichef)

 

Start

Doch dann ging’s endlich los, Startschuss!

 

Massen nach dem Start

Den Menschenmassen nach dem Start konnte ich glücklicherweise schnell entkommen.

 

Kurz nach Jubilee Hills Check Post

Das Feld lichtete sich.

 

Irgendwo unterwegs

Viele einheimische Läufer …

 

Unterwegs

… und einzelne Exoten!

 

Barfuss unterwegs

… aber auch einheimische Exoten!!
PS: Die gelbe Startnummer heisst übrigens, dass der Herr den ganzen Marathon läuft, nicht nur den halben wie ich!
Nachtrag: Er hat in 04:04:19 das Ziel erreicht!

 

Streckenposten, jöööh..

… und auch die Streckenposten entsprachen nicht immer ganz der Norm.

 

Abgas entlang der Strecke

Exotisch ist aber nicht nur lustig! Leider wurde der Verkehr für die Dauer des Anlasses nicht überall konsequent gesperrt, so war das Laufen an manchen Stellen wohl alles andere als gesund.

 

Unterhaltung unterwegs

Anders als im Ausland hatte es praktisch keine Zuschauer und keine Unterhaltung entlang der Strecke, denn Laufsport ist nicht gerade populär und wer steht schon morgens um 6 Uhr auf, um einen Marathon zu schauen? – hier die einzige Ausnahme irgendwo.

 

Am Anschlag

Gegen Ende wurde es dann so richtig anstrengend. Die fehlenden Long Jogs während der Vorbereitung machten sich bemerkbar. Aber auch die 200(!) Höhenmeter der Halbmarathonstrecke gingen nicht spurlos an mir vorüber.

 

Posieren vor den Zieleinlauf

… trotzdem noch kurz lächeln vor dem Ziel.

 

Einlauf mit Hyderabad Runners Kollege

Dieser freundliche Kerl neben mir hat mich noch unterstützt auf den letzten Metern.

 

Geschafft

… und so erreichte ich das Ziel ziemlich ausgebrannt aber glücklich in 01:52:56 deutlich unter meinem Minimalziel von zwei Stunden.

 

Chatten im Ziel

Im Ziel wird man als Weisser sogar für die Zeitung interviewt und man unterhält sich mit anderen Ausländern.

 

Händeschütteln im Ziel

Und man schüttelt viele viele Hände! Fragt mich nicht warum, aber viele Südinder glauben dass es irgendwie Glück bringt wenn man einem “Gora” (also einem Weissen wie mir) die Hand schüttelt.

 

Posieren im Ziel

Und natürlich wollen auch alle ein Erinnerungsbild, denn so ein Bleichgesicht sieht man ja nicht alle Tage.

 

Und am Tag darauf …

Zeitungsartikel

… steht man dann tatsächlich in der Zeitung!
Ein schönes Souvenir, eines tollen Erlebnisses.

 

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Neue Wände in der Schule

Seit Ende Juli gehe ich regelmässig in eine Schule bei uns im Quartier in welcher die Kinder der unterprivilegierten Familien unterrichtet werden.

Die Schule ist ca. im März vollständig abgebrannt und wurde im Mai neu errichtet.

In dieser Schule werden täglich bis zu 100 Kinder unterrichtet! Das Alter beträgt zwischen 18 Monaten bis 12 Jahre – ohne Trennwände oder Klassen Abteile.

Ohne Trennung der unterschiedlichen Klassen war ein sinnvoller Unterricht praktisch unmöglich.

Wir bestellten deshalb bei einem Schreiner Holztrennwände welche dieser innerhalb einer Woche lieferte, in Indien sehr schneller Service.

Besprechung und Begutachtung der neuen Raumeinteilung.

Alle Klassen sind eingeteilt.

Gefüllte “Klassenräume”.

Unterricht im neuen “Klassenraum”.

Immer noch eng aber die Kinder können in Gruppen unterrichtet werden.

Zum Mittagessen werden alle Bodenmatten weggeräumt und es wird zusammen gegessen.

Beim Mittagessen.

 

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In Agra oder eher: Taj Mahal

So, wir waren endlich da und haben uns das Taj Mahal angeschaut!

So ein Foto gehört wohl in jedes Archiv eines Indien Expats.

Das Eingangstor allein ist schon bewundernswert.

Ein wirklich eindrückliches Bauwerk.

Wir konnten den Taj Mahal sogar vom Hotelzimmer aus bewundern, wenn schon denn schon…

Hier das Restaurant dazu :-)

Nebst dem Taj Mahal ist in Agra auch ein Fort anzuschauen. Wir haben uns diesmal mit der Aussenansicht begnügt.

Trotz des weltbekannten Taj Mahal welches täglich von unzähligen Touristen besucht wird, sieht es in den Strassen von Agra nicht so aus als ob die Bewohner direkt vom Besucherstrom profitieren könnten.

“Tante-Emma-Laden”

Frisör

Ein “Teilhaus”

Gemeinschafts -Wäscheleine

 

 

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Australien

Natürlich wollen wir euch die Eindrücke unserer Australienreise nicht vorenthalten. Wir verbrachten gut 3 Wochen in dem schönen und vielseitigen Land. Wenn jetzt jemand fragt was mir am besten gefallen hat ist es unmöglich nur etwas zu erwähnen.

Angefangen bei den Städten haben wir uns in Sydney sehr wohl gefühlt.

Sydney mit dem Opernhaus

Aber auch Brisbane hat uns sehr gut gefallen.

Direkt aus Indien waren wir sehr angetan von der Natur in den Städten.

Die Natur erlebten wir in Australien in von ihrer schönsten Seite.

Blue Mountains

Überraschung im Dschungel

…mit Thomas

Bei den Whitsunday Islands.

Unzählige Strände, hier der berühmte Whitehaven Beach – auch bei den Whitesundays.

Natürlicher Whirlpool.

Das Great Barrier Riff, eine Welt für sich.

Zum Glück keinem solchen Hai am Riff begegnet.

Keinen weissen Hai aber viele andere Tiere haben wir gesehen.

Wilde Kängurus grasen auf dem Fussballfeld.

Schnelle, laute und schöne farbige Vögel. Sie sind etwa so häufig wie Spatzen in der Schweiz.

Schwarzer Kakadu, häufiger sahen wir die weisse Variante.

Grosse Spinnen!

Dingo auf Fraser Island.

Koalas sahen wir nur in einer Auffangstation, sie sind schlicht allerliebst!

Dort konnten wir die Kängurus auch noch näher betrachten. Die grossen…

…und die kleinen.

Auch das Essen haben wir genossen;

Hauptgang und

Dessert

In Australien darf natürlich der Wein nicht fehlen. Hier an einer Weindegu im Hunter Valley…

…mit Aussicht auf das Weinanbaugebiet.

4000 Kilometer haben wir zurückgelegt und es war einfach schön!

Thomas hat das Fahren übernommen…

…so blieb mir das putzen…

Nach dreieinhalb Wochen voller schöner Erinnerungen zurück in Sydney.

 

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Hurra der Monsun ist da

Nach drei sehr schönen Wochen in Australien sind wir seit Sonntag wieder zurück in Hyderabad. Erfreulicherweise hat drei Tage vorher auch der Monsun die Stadt erreicht. Vorbei sind somit die Zeiten mit Höchsttemperaturen von über 40 Grad und Nächten wo die Temperatur nicht unter 30 Grad geht und man deshalb nur mit Klimaanlage schlafen kann. Und endlich kann man auch wieder im Freien joggen, was wir heute morgen denn auch wieder zum ersten Mal mit einem herrlichen Lauf im Stadtpark getan haben.

Die Regenzeit wird nun vier Monate dauern. Dabei wird es aber nicht nonstopp regnen, sondern meistens nur ein paar wenige Stunden am Tag, so dass vier Monate Regen ganz anders als in der Schweiz hier duchaus angenehm sind. Einziges Problem, indische Strassen sind nicht so gebaut, dass Wasser abfliessen kann, d.h. der ganze Regen sammelt sich in riesigen Seen mitten auf der Strasse, was den Verkehr noch chaotischer und die Staus in den Stunden wo’s regnet noch länger werden lässt. Ein grosses Sicherheitsproblem sind diese Seen übrigens für die zahlreichen Motorradfahrer, denn in Indien sind offene Schächte und tiefe Löcher mitten auf der Strasse durchaus an der Tagesordnung und wenn diese dann auch noch mit Wasser überdeckt sind, ist das für Zweiräder ganz schön gefährlich.

Folgende Bildstrecke zeigt ein paar eindrückliche Bilder zum Thema.

 

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Wochenend Programm

 

Letzten Sonntag vor einem Jahr sind wir in Hyderabad gelandet! Schon ein Jahr leben wir nun hier und auch wenn wir viel erlebt haben ist die Zeit schnell vergangen.

Wir verbrachten unseren “Jahrestag” mit einer Rikschafahrt durch die Stadt, einem Besuch im Einkaufszentrum und assen im Hotel wo wir unsere erste Woche in der Stadt verbrachten.

Am Sonntag gibt es zwar bedeutend weniger Verkehr, dass heisst aber noch lange nicht freie Fahrt. Blick aus der Rikscha.

Hin und wieder muss man auch eine Herde Büffel abwarten.

Die Einkaufszentren in der Stadt sind am Sonntag offen und ein beliebtes Ausflugsziel.

Allgemein ist das Wochenend Programm in Hyderabad eher etwas eingeschränkt. Kulturelle Angebote bietet  die Stadt nicht viel und spaziergängerfreundlich würde ich Hyderabad auch nicht bezeichnen. Viele der touristischen Anziehungspunkte haben wir natürlich schon gesehen. Trotzdem konnten wir uns bis anhin immer gut beschäftigen, erholen und amüsieren.

Wir gehen zum Beispiel ins Kino,

joggen im schönen Stadtpark,

und freuen uns da an den Pfauen.

Auch Massagen geniessen wir natürlich regelmässig.

Dann gibt es ab und zu Einladungen zu Hochzeiten, Geburtstagen, Verlobung…hier eine Baby-Party.

Zur Zeit sind Cricket Spiele aktuell…

Bangle shopping…

Es besteht auch die Möglichkeit sich am Pool in einem Hotel zu verweilen.

Oder wir vereisen für ein verlängertes Wochenende nach Kerala, Goa, Mumbai… oder wie vor kurzem in gut 4 Stunden nach Hong Kong.

Thomas mit der Hong Kong Skyline.

Natürlich konnten wir nicht widerstehen als wir in Hong Kong das Restaurant Swiss Chalet entdeckten…

Wir fühlen uns wohl und zu Hause in dieser Stadt und freuen uns auf ein weiters Jahr hier!

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Pensionierung auf Indisch

Neben all den Ferienbildern arbeite ich auch zwischendurch. Und zwar in diesem Gebäude:

Innen drin sieht es deutlich weniger modern aus.

Dabei stand diese Woche ein ganz besonderer Punkt auf dem Programm. Nämlich die Pensionierungsfeier meines Chefs

Srinivasan Narasimhan, genannt Srini, mein Chef

Am Morgen wurde noch etwas gearbeitet…

Letzte Sitzung vor der Feier

…und dann ging es los. Inder lieben es, sich in Szene zu setzen! So werden Anlässe wie dieser, den man in der Schweiz mit einem einfachen Apero feiern würde, stets prunkvoll geschmückt und hochoffiziell mit Pauken und Trompeten gefeiert. Häufig wird auch gleich zu einer Pressekonferenz geladen, während in der Schweiz eine einfache Pressemeldung reichen würde. Das blieb uns dieses Mal zum Glück erspart. Doch sonst wurde nichts ausgelassen und dementsprechend sieht es denn also aus, wenn eine kleine Firma mit 20 Angestellten seinen Chef nach nur einem Jahr verabschiedet…

Bühne mit Rednerpult, Podiumstisch und Namensschildern, sowie mein Chef in Lebensgrösse auf Leinwand

Und auch die Live-Schaltung nach Japan und in die Schweiz durfte nicht fehlen (dass die Herren angereist wären, wäre dann wohl selbst für Inder etwas übertrieben gewesen).

Nach endlosen Reden wurden schliesslich die traditionellen Geschenke überreicht…

Schal und Blumengirlande dürfen nie fehlen wenn jemand geehrt wird.

Schliesslich die Fotosession…

Management

Und alle (zumindest die die anwesend waren)

Sie wollten nicht aufs Bild…

Die Fahrer und der Office-Boy (wobei der Office-Boy nicht der kleine in Blau ist, sondern der Herr ganz vorne in Violett :-)

Anschliessend ging’s für ein paar Stunden wieder zurück ins Büro bevor man den Anlass am Abend in einer für einen Schweizer etwas gewohnterer Manier ausklingen liess…

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Delhi

Letzte Woche verbrachten wir einige Tage in der Hauptstadt, Thomas mit Arbeit und ich ferienhalber. Die Stadt ist reich bestückt mit Sehenswürdigkeiten.

Viele alte, unbescheidene und beeindruckende Gräber.

Schöne Parks wo im modernen Delhi auch turtelnde Paare unterwegs sind.

Der sehenswerte Lotus-Tempel.

Das India Gate.

Die Altstadt lohnt sich zu besichtigen…

hier sind noch viele echte Velorikshaws unterwegs.

Eine Chai-Pause ist immer willkommen um das Geschehen rundherum zu verarbeiten.

Und wer einkaufen will dreht seine Runden am Connaught Place…

…wo fleissig an der Infrastruktur gearbeitet wird.

Armut ist ein grosses Thema in der Stadt…wie überall in Indien.

Auch hier trafen wir auf lachende Gesichter, alles in allem gefiel uns aber Mumbai besser.

Bei “nur” 25 Grad werden die kleinen natürlich gut in Plüsch verpackt.

 

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Geburtstag

Gestern durfte ich meinen Geburtstag zum ersten Mal im Sommer feiern. Am Nachmittag ging ich wie gewohnt in die Schule, nicht um  zu unterrichten, sondern um zu feiern.

Alle dürfen eine eigene Krone bemalen.

Beim Kuchen schneiden werden Ballone über meinem Kopf zerplatzt.

Danach gibt’s Geburtstags zVieri:

Natürlich Kuchen…

…und Sirup in faszinierenden Bechern.

Es hat Spass gemacht!

Der Abend gestaltete sich ruhiger aber nicht weniger schön.

Die Pizza hat geschmeckt.

Der Kuchen sowieso!

 

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